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Fluggeschichte erleben - Rundflug in einem Oldtimer Ab sofort bieten wir die Möglichkeit, zu unseren
Terminen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine original Piper
PA-18-95 Cub an den Platz zu holen - neben dem Tandemfallschirmspringen
ist dann auch die Möglichkeit, für 70,- € eine ca. 20 Minuten
Rundflug in diesem historischen Flugzeug zu erleben. Interessenten melden sich bitte über
info@sky-action.de oder direkt
bei klauskrah@gmx.de Die D-EMAM ist als PA-18-95 Cub (Baujahr 1952 – Werksnummer
2034) mit einem RollsRoyce-Triebwerk (Lizenzbau Continental C 90) ausgestattet
und wurde unter der Typenbezeichnung L18 zunächst beim US-Militär genutzt
und danach nach Europa verschifft. Der Werksbau ist original erhalten. Die Piper PA-18-95 Cub ist ein ursprünglich militärisches Schul- und Aufklärungsflugzeug, welches ab dem Jahr 1941 in Serie hergestellt wurde. Sie ist der Nachfolger der Piper J-3, ist wie diese ein Spornradflugzeug und sieht dieser auch recht ähnlich, obwohl die Konstruktion doch stark von dem Vorgänger abweicht. Die Tragflügel sind einschließlich der Spanten bei der PA-18 aus Aluprofilen und der Rumpf durch Verstärken den höheren Belastungen und besseren Flugleistungen angepasst. 1941 bestellte die US Army die ersten 40 Muster zu Artillerie-Beobachtungszwecken und nach weiteren Verbesserungen (bessere Piloten- und Beobachterposition sowie eine erweiterte Rundumsicht) lieferte die Piper Aircraft Corp. schließlich 948 Maschinen an Ihren Auftraggeber. Weitere militärische und zivile Aufträge folgten, so dass bis nach dem 2. Weltkrieg insgesamt ca. 14.100 zivile und 5.700 militärische Flugzeuge in leicht unterschiedlichem Bauzustand ausgeliefert wurden. Das zweisitzige Flugzeug wurde in verschiedenen Motorisierungen ausgeliefert, ursprünglich mit dem Continental C-90. Die ursprüngliche PA-18 besaß noch keine eigene Stromversorgung, lediglich über einen kleinen Generator getrieben von einem Propeller am Fahrwerk konnte der nötige Strom für das Funkgerät gewonnen werden, später wurden dann oft Lichtmaschinen und Batterien nachgerüstet, wodurch die PA-18 dann auch mit einem elektrischen Starter in Gang gesetzt werden konnte. Großer Beliebtheit erfreute sich das Flugzeug auch beim europäischen Militär - es war ein kostengünstiges Flugzeug zur Pilotenausbildung. Zahlreiche Flugzeuge wurden nach Europa, hauptsächlich Benelux und Deutschland, verschifft. Bei der US Army trug die „Cub“ in dem von 1942-62 gültigen System die Bezeichnungen L-18 und L-21. Nach der Schließung der Piper Werkstore in Lock Haven im Jahre 1984 wurde die PA-18 ab 1987 wieder in Vero Beach gebaut. Der lohnintensive Zusammenbau sorgte dann jedoch dafür, dass die PA-18 nur noch als Bausatz bis in die 90er Jahre gefertigt wurde. Mit über 40.000 gebauten Flugzeugen sind die Piper Cub-Modelle in ihrer Klasse die meist gebauten Flugzeuge weltweit. Die PA-18 erfreut sich noch heute großer Beliebtheit, so trifft man auf vielen kleineren Flugplätzen in Europa noch Cubs. Dank seiner ausgezeichneten STOL -Eigenschaften (short take off & landing), sehr robusten aber gleichzeitig einfachen Konstruktion, einem sehr angenehmen Überziehverhalten wurde die Piper PA-18 zu einem der berühmtesten Produkte der Firma Piper. Bekannt geworden ist PA-18 in Deutschland auch durch die Flugzeuge der Burda-Staffel in den 1960er Jahren. |
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